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Lync / Skype for Business automatisch starten per Gruppenrichtlinie

Unsere Nutzer beenden Skype for Business regelmäßig und manche sind sogar so schlau, dass sie den Autostart deaktivieren. Das wollen wir aber nicht, da sonst die Presence Funktion, die an die Telefonanlage angebunden ist, für den Benutzer nicht mehr sichtbar ist.

Leider findet sich in den offiziellen ADMX-Dateien zu Office 2013 / Office 2016 keine Konfiguration für den Autostart. Es gibt zwar einige inoffuielle Erweiterungen, die aber mit Vorsicht zu genießen sind. Alle die ich ausprobiert hatte, haben einfach einen Key im Ordner Run erzeugt, der aber keinen Bezug zur installierten x32/x64 Version hatte. Demnach wird der Key für x32 Systeme falsch gesetzt. Das Gleiche gilt für andere Office Versionen: Wenn z.B. Office 2016 installiert ist, stimmt der Pfad auch nicht mehr.

Beispiel Skype for Business mit Office 2016 in x64 installiert auf x64 Windows

"C:\Program Files\Microsoft Office\Office16\lync.exe" /fromrunkey

Beispiel Skype for Business mit Office 2016 in x32 installiert auf x64 Windows

"C:\Program Files(x86)\Microsoft Office\Office16\lync.exe" /fromrunkey

Beispiel Skype for Business mit Office 2013 in x64 installiert auf x64 Windows

"C:\Program Files\Microsoft Office\Office15\lync.exe" /fromrunkey

Beispiel Skype for Business mit Office 2013 in x32 installiert auf x64 Windows

"C:\Program Files(x86)\Microsoft Office\Office15\lync.exe" /fromrunkey

Aus diesem System kann man alle anderen Office, Lync, Skype for Business und x32 / x64 Varianten ableiten.

Gruppenrichtlinie erstellen

Nun kann man diesen Registry Schlüssel einfach per GPO erzeugen oder man benutzt folgende Variante: Benutzerkonfiguration -> Administrative Vorlagen -> System -> Anmelden -> Diese Programme bei der Benutzeranmeldung ausführen und benutzt dann den zuvor erstellten Pfad. Beispiel für Office 2013 in 32 bit installiert, auf einem 64 bit Windows: C:\Program Files(x86)\Microsoft Office\Office15\lync.exe

von Manuel M. 31. August 2017 @ 14:29

Gruppenrichtlinien – Aktualisierung für Windows 10 Update 1511

Mit dem Update von Windows 10 auf die Version 1511 gibt es nun auch neue Gruppenrichtlinien, die in den zentralen Gruppenrichtlinien Store installiert werden müssen.

Download: Windows10_Version_1511_ADMX.msi

  1. Nach der Installation befinden sich die installierten Gruppenrichtlinien unter „C:\Program Files (x86)\Microsoft Group Policy\Windows 10 Version 1511“. Diese müssen jetzt noch in die Policy Definitions kopiert werden.
  2. Unter dem Pfad „\\domain.local\SYSVOL\domain.local\Policies“ befindet sich der zentrale Gruppenrichtlinien Store. In diesen Pfad muss der Order „PolicyDefinition“ aus dem Pfad „C:\Program Files (x86)\Microsoft Group Policy\Windows 10 Version 1511“ rein kopiert werden.
  3. Nach dem Start Gruppenrichtlinienverwaltungs Konsole und dem Bearbeiten einer Gruppenrichtlinie, erscheint folgende Fehlermeldung: Namespace „Microsoft.Policies.WindowsStore“ is already defined as the target namespace for another file in the store.windows 10 1511 fehler
  4. Der Fehler kommt daher, dass zwei ADMX-Dateien, auf die gleiche Datei referenzieren. Dazu einfach die Datei „WinStoreUI.admx“ im Ordner „\\domain.local\SYSVOL\domain.local\Policies\PolicyDefinitions“ löschen, da diese veraltet ist.

 

von Manuel M. 11. Oktober 2016 @ 15:31

Albis XXL Server und Client Installation und Datenübernahme von alten Server

Vor kurzem musste ich einen Albis XXL Server (Albiswin) wegen eines Hardwaredefektes durch einen neuen Server ersetzen. Theoretisch hätte man ein Image des alten Server machen können und dieses dann wieder auf dem neuen Server einspielen können (man muss die WIndows Installation vorher durch Standard-Treiber ersetzen, damit der neue Server auch bootet), aber die Installation war sehr alt und auch nicht ganz fehlerfrei. Daher habe ich mich für eine komplette Neuinstallation mit Datenübernahme entschieden.

Eine Neuinstallation kann nicht mit der Albis Update DVD durchgeführt werden, die quartalsweise versendet wird. Allerdings kann die Installations DVD bei Albis kostenlos angefordert werden. Diese Albis Installations DVD beinhaltet auch das ifap Praxiscenter. DMP-Assist kann wiederum einfach von den Update DVD´s installiert werden, die zusammen mit den Albis Update DVD´s quartalsweise versendet werden.

Alle Anwendungen sollten in einem gemeinsamen Ordner installiert werden, der nachher freigegeben werden muss, da dieser als Netzlaufwerk auf dem Client eingebunden wird. So können die Clients alle Programme von einem Netzlaufwerk ausführen und auch ggf. nötige Updates installieren.

Installationspfade der Anwendungen:

  • C:\Server\Albiswin – Albis XXL Server
  • C:\Server\DMP-Assist- DMP-Assist
  • C:\Server\Albiswin\ifapDB – ifap praxisCenter

Albis XXL Server Installation (Albiswin)

Die Installation für Server / Clients wird mit einem Parameter von der Albis Demo-DVD gestartet. Wenn man die Installation ohne diesen Parameter startet, wird ausschließlich eine Demo installiert. Dazu auf „Start -> Ausführen“ oder unter Windows 10, einfach auf das Suchfeld klicken und folgenden Befehl eingeben (je nach Laufwerksbuchstabe kann der Pfad varieren):

E:\aowinst\setup.de /INSTVSP

Albiswin Installation Parameter

Nun muss der Installationstyp gewählt werden. Da in unserem Fall der Server installiert wird, muss „6. Client-Server Installation des Server“ bestätigt werden. Man könnte auch meinen das die ersten Punkte zutreffen, diese sind aber nur noch aus der Historie geblieben.

Albis XXL Installation 2

Als nächstes muss der Installations-Ordner definiert werde. Ich habe mich, wie schon oben beschrieben, für den Pfad „C:\Server\Albiswin“ entschieden. Der ganze Ordner „C:\Server“ muss dann auch später im Netzwerk freigegeben werden, damit  der Ordner dann auf den Clients als Netzlaufwerk eingebunden werden kann.

Albis XXL Installation 4

Im nächstem Schritt wird dann nur noch der Albis XXL Datenbankname definiert. Ich habe hier einfach den gleichen Namen wie der Computername gewählt.

Albis XXL Installation 5

Leider wird das ifap Praxiscenter einfach ohne weitere Nachfrage unter „C:\ifapdb“ installiert, was zu späteren Problemen führt. Wie diese vermieden werden können, wird im nächstem Punkt erklärt.

Albis XXL Installation 6

ifap praxisCenter

Während der Installation wird auch automatisch das ifap praxisCenter installiert. Leider werden die Daten in ein falsches Verzeichnis installiert. Daher mus das ifap Praxiscenter nochmal deinstalliert und dann unter den richtigen Pfad neu installiert werden, sonst können die Clients später nicht auf die Daten zugreifen und Update ausführen. Die erneute Installation kann direkt von der Albis XXL DVD gestartet werden. Das Setup liegt unter „F:\aowinst\ipC

ifap Praxiscenter Installation 1

Die erneute Installation muss dann unter Albiswin in unserem lokalen Freigabe-Ordner installiert werden: C:\Server\Albiswin\ifapDB

ifap Praxiscenter Installation 5

Weitere Bilder der ifap praxisCenter Installation

DMP-Assist

Die DMP-Assist Installation erfolgt durch die Update DVD´s, die jedes Quartal versenden werden. Von dieser DVD kann dann einfach die Installation gestartet werden. Optimalerweise sollte die Installation im freigegebenen Ordner durchgeführt werden. In unserem Fall wäre das „C:\Server\DMP-Assist„.

DMP-Assist Datenübernahme

Die Übernahme der Datenbanken ist sehr einfach. Dazu muss zuvor der DMP-Datenbankdienst beendet werden.

DMP Assis 1

Jetzt kann der Datenbank Ordner in den neuen Installations-Pfad kopiert werden. In unserem Fall wäre das „C:\Server\DMP-Assist\addon„. Den alten „addon“ Ordner habe ich einfach umbenannt, um ihn ggf. nochmal wiederherstellen zu können.

DMP Assis 3

Wenn der „addon“ Ordner vom alten Server in den neuen Installations-Pfad kopiert wurde, kann die DMP-Datenbank wieder gestartet werden.

Installation freigeben

Nach erfolgreicher Installation muss nun alles freigegeben werden. Ich habe den ganzen Ordner „C:\Server“ freigegeben. Dieser muss dann auf den Clients als Netzlaufwerk mit dem Buchstaben „F:\“ eingebunden werden.

Lizenzen

Nach erfolgreicher Installation können die Lizenzen vom alten Server importiert werden. Hierbei handelt es sich nur um Dateien, die in den Installationspfad kopiert werden müssen. Ich habe folgende Dateien aus dem alten Installationsverzeichnis, in das neue Verzeichnis eingefügt: „C:\Server\Albiswin

Albiswin Lizenzen

Datenübernahme

Die Datenübernahme ist sehr einfach. Es müssen eigentich nur die Datenbanken und der Brief-Ordner übernommen werden.

Datenbanken

Sämtliche Datenbanken liegen im Albis Installations-Ordner: C:\Server\Albiswin\DB“ Dieser ganze Ordner muss vom alten Server auf den neuen kopiert werden.

  1. Dienst „CodeBase-Server Albis“ muss beendet werden, damit der Ordner angepasst werden kann
  2. Nun kann der Ordner „C:\Server\Albiswin\DB“ unbenannt werden (z.B. in „_DB Order-Neuinstallation“)
  3. Jetzt kann der ganze Ordner „DB“ vom alten Server auf den neuen Server in den Ordner „C:\Server\Albiswin\“ kopiert werden
  4. Anschließend kann der Dienst „CodeBase-Server Albis“ wieder gestartet werden

Albiswin Codebase Server

Nun sollte die Datenbank erfolgreich geladen worden sein und Albis XXL kann das erste Mal auf dem neuen Server gestartet werden.

Briefe

Der Brief-Ordner muss von alten Server auf den neuen Server kopiert werden. Hierzu einfach den ganzen Ordner in den neuen Installationspfad einfügen: „C:\Server\albiswin\Briefe“ Albis sollte natürlich dabei nicht laufen.

von Manuel M. 29. November 2015 @ 18:29

Thinpad X1 Carbon – LED blinkt pulsierend und beim Anschalten piept das Gerät

Nach einem Update auf Windows 10 und einige Neustarts danach, ging der Thinkpad X1 Carbon vielleicht in den Ruhezustand oder Stanby. Beim erneuten Anschalten hat das Gerät nur noch mit „piepen“ reagiert und die LED´s am Deckel und Power-Knopf haben pulsiert.

 

Reset Knop an Unterseite des Gerätes

Auf der Unterseite ist ein kleines Loch, in den grade mal eine Nadel passt. Diesen Knopf muss man mehrere Sekunden drücken und danach ist das Gerät wieder einsatzbereit.

 

von Manuel M. 25. Juli 2015 @ 21:22

Exchange / IIS Log-Dateien regelmäßig löschen

Die Exchange Server und IIS Log-Dateien nehmen sehr schnell extreme Größen an. Daher ist es sinnvoll diese regelmäßig zu löschen. Hierfür habe ich ein Script geschrieben, dass alle Log-Dateien löscht, die älter als 3 Tage sind.

Get-ChildItem -Path "C:\Program Files\Microsoft\Exchange Server\V15\Logging" -Recurse *.log -force  | where {$_.lastwritetime -lt (get-date).adddays(-3)} | Remove-Item -force
Get-ChildItem -Path "C:\Program Files\Microsoft\Exchange Server\V15\TransportRoles\Logs" -Recurse *.log -force  | where {$_.lastwritetime -lt (get-date).adddays(-3)} | Remove-Item -force
Get-ChildItem -Path "E:\Logs IIS" -Recurse *.log -force  | where {$_.lastwritetime -lt (get-date).adddays(-3)} | Remove-Item -force

Die erste beiden Zeilen geben den Pfad und das Dateialter für die Exchange 2013 Log-Dateien an. Die dritte Zeile tut das gleiche für die ISS Log-Dateien, die bei mir in einem benutzerdefinierten Pfad liegen.

Dieses Script kann man dann täglich mit dem Aufgabenplaner ausführen und somit den Speicherplatz für Log-Dateien minimal halten.

von Manuel M. 6. Februar 2015 @ 14:03

Active Directory – Adressliste generieren

Mit der Powershell kann man sehr einfach, auf Grundlage des Active Directorys, eine Adressliste des Unternehmens generieren. Im folgendem Beispiel werden die Spalten Name, Abteilung, Telefonnummer, Mobiltelefonnummer und E-Mail Adresse ausgelesen, die Mitarbeiter nach Namen sortiert und anschließend als CSV exportiert.

Powershell Beispiel

get-aduser -SearchBase 'ou=Mitarbeiter,Dc=domain,DC=local' -filter 'objectClass -eq "user"' -Properties * | Sort-Object surname | Select-Object name, department, officephone, mobilephone, emailaddress | Export-Csv adressliste.csv

Ergebnis

Active Directory - Adressliste export

von Manuel M. 7. Mai 2014 @ 16:15

Apache Lucene Solr Installation auf Ubuntu Server 12.04.4 mit Tomcat 6 in x64

Apache Lucene Solr ist ein Open Source Such-Server mit sehr vielen Funktionen und den daraus resultierend Möglichkeiten. Ich werde Solr als basis für E-Commerce einsetzen. Unter anderem werden diese Funktionen umgesetzt:

  • Automatisch vervollständigende Suche
  • Live-Suche
  • Volltextsuche über alle Artikel
  • Suchfilter / Suchkategorien
  • Und das alles mit einer sehr guten Performance!

Kommen wir zur Installation und Konfiguration…

Tomcat 6

Die aktuelle Solr-Version hat anscheinend noch Schwierigkeiten mit Tomcat 7, daher habe ich mich für die Installation von Tomcat 6 entschieden.

Tomcat 6 – Installation

Die Installation erfolgt mittels dem apt-get Paketmanager:

apt-get install tomcat6 tomcat6-admin tomcat6-common tomcat6-user -y

Tomcat 6 – Konfiguration

Als nächstes kann der Tomcat konfiguriert werden. Als erstes sollte ein Benutzer für die Weboberfläche angelegt werden. Dazu einfach folgender Inhalt in dieser Datei bearbeiten: /etc/tomcat7/tomcat-users.xml

<tomcat-users>
    <role rolename="manager"/>
    <role rolename="admin"/>
    <role rolename="admin-gui"/>
    <role rolename="manager-gui"/>
    <user username="tomcat" password="tomcat" roles="manager,admin,manager-gui,admin-gui"/>
</tomcat-users>

Die Tomcat Administrations-Webseite ist nun über folgende URL erreichbar: http://localhost:8080/manager/html/

tomcat-admin

Solr 4.7.0

Apache Lucene Solr kann direkt als Java-Applikation ausgeführt oder beispielsweise in einen Tomcat integriert werden.

Solr 4.7.0 – Installation

Nun kann Solr installiert werden. Das Archiv muss heruntergeladen, entpackt und an die richtige Stellen kopiert werden.

sudo wget http://apache.mirror.iphh.net/lucene/solr/4.7.0/solr-4.7.0.tgz
sudo tar -vxf solr-4.7.0.tgz
sudo mkdir /opt/solr/data
 
sudo cp -R solr-4.7.0/ /opt/solr
sudo cp solr-4.7.0/example/webapps/solr.war /opt/solr/
sudo cp -r solr-4.7.0/example/lib/ext/* /var/lib/tomcat6/shared/
 
sudo mv /opt/solr/example /opt/solr/NameDerWebseite

Solr 4.7.0 – Installation aufräumen

Nun können die unnötigen Verzeichnisse und Dateien gelöscht werden:

sudo rm -r /opt/solr/NameDerWebseite/example-DIH
sudo rm -r /opt/solr/NameDerWebseite/exampledocs/
sudo rm -r /opt/solr/NameDerWebseite/solr-webapp/

Solr 4.7.0 – Konfiguration

Jetzt wird dem Tomcat die Solr Installation bekanntgegeben und eingerichtet. Dazu wird folgende Datei angelegt und der Inhalt eingefügt: /etc/tomcat6/Catalina/localhost/solr.xml

<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
 <Context docBase="/opt/solr/solr.war" debug="0" crossContext="true">
 <Environment name="solr/home" type="java.lang.String" value="/opt/solr/NameDerWebseite/multicore" override="true"/>
 </Context>

Solr 4.7.0 – Konfigurationsdatei anpassen

Nun muss folgende Einstellung in dieser Datei angepasst werden: /opt/solr/NameDerWebseite/multicore/solr.xml

<solr persistent="true">

Solr 4.7.0 – Verzeichnisrechte anpassen

Zum Schluss müssen die Verzeichnisrechte angepasst werden:

chown -R tomcat6:tomcat6 /opt/solr

Tomcat neustarten

Nachdem alles installiert und konfiguriert ist, kann der Tomcat neugestartet werden:

/etc/init.d/tomcat6 restart

Ergebis

Solr ist nun über folgende URL erreichbar: http://localhost:8080/solr/

solr-weboberflaeche

von Manuel M. 12. März 2014 @ 16:40

Reverse-Proxy – Exchange Server & Lync Server

Nach dem offiziellem aus für das Threat Mangement Gateway 2010 war lange Zeit nicht klar, wie die Veröffentlichung der Exchange & Lync Webdiensten geandhabt werden soll. Nun gibt es sogar zwei kostenlose Möglichkeiten:

  • IIS mit ARR und URL Rewrite
  • Windows Server 2012 mit Web Application Proxy

IIS mit ARR und URL Rewrite

Eine einfache und auch gute Möglichkeit für die Veröffentlichung ist die Proxy-Funktion im IIS, mit den Zusatzkomponenten Application Request Routing und URL Rewrite Modul. Die Installation kann sogar mit dem Web-Plattform Installer gemacht werden, so dass nicht ein Setup ausgeführt werden muss. Die Komponenten müssen dann nur noch konfiguriert werden.

lync_2013_topology(1)

Die Exchange Server 2013 Entwickler haben dazu ein gutes Tutorial erstellt:

Ich habe sehr gute Erfahrungen mit dieser Technik und kann diese Art der Veröffentlichung nur empfehlen. Unsere Exchange Server 2013 / Lync Server 2013 werden hierüber veröffentlicht und dies funktioniert absolut problemlos.

Windows Server 2012 R2 WAP

Zur Web Application Proxy Rolle im Windows Server 2012 R2 gibt es noch nicht so viele Informationen und Erfahrungeberichte. Auf jeden Fall soll auch diese Veröffentlichungsmethode eine gute Alternative zum TMG 2010 darstellen.

von Manuel M. 15. Dezember 2013 @ 20:26

Snipping Tool Plus – Installations-Script

Um das Snipping Tool Plus auf allen Computern im Unternehmen zu verteilen, habe ich ein Installations-Script gebastet. Das Script tut folgendes:

  • Von einem Netzwerkpfad die Snipping Tool Plus.exe in das lokale Programmverzeichnis kopieren
  • Eine Verknüpfung auf dem Desktop für alle Benutzer erstellen
  • Einen Autostart-Eintrag für alle Benutzer erstellen

Je nach Version (32 oder 64 bit) werden andere Ordner verwendet. Die Installation wird nur durchgeführt, wenn Komponenten fehlen.

@echo off & setlocal 
title Snipping Tool Plus Installation

set "quellpfad=\\iso\share$\Snipping Tool Plus.exe"
set "zielpfad=C:\Users\Public\Desktop"
set "progexe=Snipping Tool Plus.exe"
set "progtitel=Snipping Tool Plus"

@echo #############################################################################
@echo ###################### Snipping Tool Plus Installation #####################
@echo #############################################################################

echo %PROCESSOR_ARCHITECTURE% | findstr /i ".86." > nul
IF %ERRORLEVEL% EQU 0 goto ver_32
echo %PROCESSOR_ARCHITECTURE%  | findstr /i ".64." > nul
IF %ERRORLEVEL% EQU 0 goto ver_64
goto warn_and_exit

:ver_32
echo 32 bit Betriebssystem erkannt...

set "progdir=C:\Program Files\Snipping Tool Plus 3.4.1"

echo Snipping Tool Plus installieren...
if not exist "%progdir%" md "%progdir%"
copy %quellpfad% "C:\Program Files\Snipping Tool Plus 3.4.1\Snipping Tool Plus.exe"

echo Verknuepfung auf dem Desktop anlegen...
echo Set objShell=WScript.CreateObject("Wscript.Shell")>%temp%\VerknuepfungErstellen.vbs
echo Set objShortcut=objShell.CreateShortcut("%zielpfad%\%progtitel%.lnk")>>%temp%\VerknuepfungErstellen.vbs
echo objShortcut.TargetPath="%progdir%\%progexe%">>%temp%\VerknuepfungErstellen.vbs
echo objShortcut.Description="%beschreibung%">>%temp%\VerknuepfungErstellen.vbs
echo objShortcut.WorkingDirectory="%progdir%">>%temp%\VerknuepfungErstellen.vbs
echo objShortcut.Save>>%temp%\VerknuepfungErstellen.vbs

cscript //nologo %temp%\VerknuepfungErstellen.vbs
del %temp%\VerknuepfungErstellen.vbs

echo Autostart fuer Alle Benutzer anlegen...
REG ADD "HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run" /f /v "Snipping Tool Plus" /t REG_MULTI_SZ /d "C:\Program Files\\Snippig Tool Plus\\Snipping Tool Plus.exe /h"

goto end

:ver_64
echo 64 bit Betriebssystem erkannt...

set "progdir=C:\Program Files (x86)\Snipping Tool Plus 3.4.1"

echo Snipping Tool Plus installieren...
if not exist "%progdir%" md "%progdir%"
copy %quellpfad% "C:\Program Files (x86)\Snipping Tool Plus 3.4.1\Snipping Tool Plus.exe"

echo Verknuepfung auf dem Desktop anlegen...
echo Set objShell=WScript.CreateObject("Wscript.Shell")>%temp%\VerknuepfungErstellen.vbs
echo Set objShortcut=objShell.CreateShortcut("%zielpfad%\%progtitel%.lnk")>>%temp%\VerknuepfungErstellen.vbs
echo objShortcut.TargetPath="%progdir%\%progexe%">>%temp%\VerknuepfungErstellen.vbs
echo objShortcut.Description="%beschreibung%">>%temp%\VerknuepfungErstellen.vbs
echo objShortcut.WorkingDirectory="%progdir%">>%temp%\VerknuepfungErstellen.vbs
echo objShortcut.Save>>%temp%\VerknuepfungErstellen.vbs

cscript //nologo %temp%\VerknuepfungErstellen.vbs

del %temp%\VerknuepfungErstellen.vbs

echo Autostart fuer Alle Benutzer anlegen...
REG ADD "HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run" /f /v "Snipping Tool Plus" /t REG_MULTI_SZ /d "C:\Program Files (x86)\\Snippig Tool Plus\\Snipping Tool Plus.exe /h"

goto end

:warn_and_exit
echo Es wurde ein Fehler festgestellt!

:end
echo Snipping Tool Plus wurde erfolgreich installiert
PAUSE
EXIT
von Manuel M. 15. Dezember 2013 @ 19:43

Warum man kein Projekt mit Vodafone umsetzen sollte…

Im Sommer 2013 haben wir (ein mittelständisches Unternehmen) angefangen, unsere Infrastruktur umzustellen und benötigten hierfür die Unterstützung von Vodafone. Folgende Anpassungen sollte Vodafone für uns an der bestehenden Netzwerkinfrastruktur vornehmen:

  • PTR-Record für E-Mail Server anlegen
  • DHCP-Relay konfigurieren
  • Routing anpassen
  • Leitungskapazität erhöhen

Leitungskapazität

Bei uns kommt eine 200 mbit Glasfaserleitung im Haus an, wir benutzen aber aktuell nur 10 mbit. Vodafone hat vor Monaten den Auftrag erhalten, die Leitungskapazität auf 20 mbit zu erhöhen. Da es sich hierbei lediglich um eine Konfigurationsänderung handelt, da die Leitungskapatität ja bereits ausreichend ist, sollte das relativ schnell gehen. Uns wurden 2 – 4 Wochen zugesagt. Auch nach Monaten ist diese Anpassung nicht gemacht worden. Grade heute wurde mir gesagt, dass der eingescannte Auftrag wohl für die Buchhaltung nicht lesbar war und außerdem war wohl unser Rabatt falsch eigetragen, somit kann dies nicht erledigt werden. Das bedeutet, dass nach mehreren Monaten noch nie ein Auftrag für die Erhöhung bei Vodafon erstellt worden ist und hätte ich nicht schon tausend mal nachgefragt und um Eskalation gebeten, hätte es vermutlich nie einen gegebeten.

DHCP-Releay

Da die Filialen in der neuen Infrastruktur ihre IPs über den DHCP-Server am Hauptstandort erhalten sollten, sollte Vodafon ein DHCP-Relay auf ihren Routern konfigurieren. Das betrifft 3 Router, mit jeweils einem VLAN, was 3 Konsolen Befehle bedeutet. Auch nach mehreren Monaten wurde das nicht erledigt. Auch hier gibt es glaube ich nicht mal einen Auftrag.

PTR-Record

Damit unser neuer Exchange Server 2013 auch ordentlich E-Mails versenden kann, haben wir Vodafon eine Auftrag erteilt, einen PTR-Record für unsere öffentliche IP-Adresse von Vodafone anzulegen. Das Ganze hat mehrere Monate und unzählige Eskalationen gekostet, bis dieser endlich angelegt wurde. Versprochen wurde uns die Erledigung innerhalb einer Woche. Nach mehrmaligen Rückfragen stellte sich sogar nach Monaten raus, dass es hierfür nie einen offiziellen Auftrag gab (wurde vergessen?), sondern dann nach Monaten auf dem kurzen Dienstweg erledigt wurde.

Routing anpassen

Im Zuge der Migration haben wir auch unseren Core-Router und Proxy Server ausgetauscht und ein paar neue Netze erstellt. Da Vodafone unsere Standorte per Company Net verbindet, muss Vodafone die Anpassungen in ihren Routern vornehmen. Solange das nicht geschehen war, konnten wir unsere Filialen nicht umstellen. Auch hier hat Vodafone mehrere Monate gebraucht, bis diese Anpassungen durchgeführt wurden, obwohl nur 4 statische Routen in 3 Cisco Routern hinzugefügt werden mussten. Aufwand insgesamt unter 5 Minuten per Konsole. Diese Anpassung wurde auch erst nach der X Eskalation erledigt.

………………

Schon einige Wochen vorher, hatten wir über mehrere Wochen Abbrüche beim Telefonieren, so dass wir extrem eingeschränkt erreichbar waren. Nach vielen Wochen hin und her und der Schuldzuweisungen zwischen Telekom und Vodafone, wurde der Fehler dann in einem Bauteil in einer Vermittlungseinheit gefunden. Immer wieder wurde uns gemeldet, das Problem sei gelöst, was es aber nie war und immer wieder wurde das Ticket einfach geschlossen. Außerdem wurden mehrere abgesprochene Termine zwischen mir und Vodafone nicht eingehalten, so dass ich umsonst mehrere Stunden warten musste. Obwohl wir SLA-Verträge mit 24 h Stunden Reaktionzeit haben und dafür viel Geld bezahlen, ist nichts passiert und wir wurden immer wieder vertröstet und inkompetent behandelt.

Wir hatten die Verantwortlichen von Vodafone mehrmals persönlich bei uns im Haus und es wurde immer Besserung gelobt. Auch nach merheren Monaten ist hiervon nichts zu merken. Leider sitzen wir im Vertrag fest und kommen erst im mehreren Jahren raus, dann werden wir aber die Partnerschaft mit Vodafone kündigen. Nach diesen Erfahrungen kann ich nur jedem von einer Partnerschaft mit Vodafone abraten, da das Projekt sonst wohl „nie“ fertiggestellt werden wird. Mich hat dies schon soviel Zeit und Nerven gekostet und mein Projekt wurde dadurch extrem verzögert und ist bis heute nicht erledigt.

Vor diesen hier geschilderten Problemen gab es auch schon eine ähnliche Vorgeschichte, die ich aber an dieser Stelle aus Zeitgründen nicht erwähnen kann.

von Manuel M. 1. November 2013 @ 13:48
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